7B: Sprach- und Kulturwoche in London


London, die grüne Metropole an der Themse, war das Ziel der diesjährigen Sprachreise der 7B. Neben dem täglichen Sprachunterricht blieb für die 16 Schüler/innen gemeinsam mit ihren Begleitprofessorinnen (Prof. Liebich und Prof. Matouschek) noch genügend Zeit, den "Spirit of London" hautnah zu erleben und dabei nachhaltige und hoffentlich unvergessliche Erfahrungen zu sammeln.

Ergänzend zum verpflichtenden Englischunterricht in Österreich konnten die Schüler/innen an den Vormittagen gemeinsam mit Native Speakers an ihren Englischkenntnissen arbeiten. Das Anwenden der englischen Sprache stand dabei gemeinsam mit dem zertifizierten Erreichen des B2 Levels im Vordergrund.

An den Nachmittagen und am Wochenende blieb trotz des intensiven Schulprogramms genügend Zeit, um viele Facetten der Metropole kennen zu lernen. Historische Denkmäler und Gebäude wie der „Buckingham Palace“ oder „The Tower of London“ und die „Towerbridge“ standen dabei ebenso am Programm wie die klassischen Sightseeing Spots wie „The Dungeons“, „Madame Tussaud`s“ oder  „The Harrods“. Zusätzlich war es den beiden Begleitprofessorinnen ein Anliegen, auch einige jugendnahe Highlights einzubauen. So überzeugte das Musical "The Lion King" durch seine perfekte Inszenierung und durch das beeindruckende Bühnenbild nicht nur Lehrer, sondern auch Schüler/innen. Der Besuch des „Arsenal Stadions“ bot an einem anderen Tag einmalige und intime Blicke hinter die Kulissen des Prestige Vereins. Wer kann schon behaupten, einmal auf der beheizten Trainerbank von Arsène Wenger gesessen zu sein oder den Whirlpool in den Kabinen der Starspieler hautnah gesehen zu haben. Im Vorzeigebauwerk für nachhaltige Bebauung, dem „Crystal“ im neuen Stadtteil beim O2 Center, lernten die SchülerInnen, wie nachhaltige Stadtentwicklung unser aller Leben beeinflusst. Interaktive Stationen und technisch aufwändige Präsentationen zeigten zusätzlich wie Museen der Zukunft aufgebaut sein könnten. Gleich nach dem Crystal Museum forderte die anschließende Gondelfahrt über die Themse dann bei dem einen oder anderen Schüler wiederum sehr viel Mut ein. Weniger Mut, dafür mehr Durchhaltevermögen bewiesen die Schüler/innen beim wohl verdienten Shopping Nachmittag. Um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, konnten die Schüler/innen am letzten Abend die Stadt noch einmal während einer Bootsfahrt an der Themse kennen lernen.

Der Aufenthalt in Gastfamilien stellte einen weiteren, nicht weniger spannenden und erfahrungsreichen Teil dieser Reise dar. Das Überwinden von sprachlichen, aber auch kulturellen Barrieren, das Leben in einem fremden Umfeld und das Integrieren in bereits bestehende Strukturen ließ die Schüler/innen über sich hinauswachsen und schulte ihr Selbstbewusstsein sowie ihr Selbstvertrauen.

Als Klassenvorstand dieser Klasse konnte ich viele persönliche Entwicklungen hautnah miterleben, lernte meine Schüler/innen in unterschiedlichsten Situationen kennen und nahm wahr, wie aus einem vielleicht manchmal etwas chaotischen Haufen eine homogene Gruppe wurde.

Mit den Fotos dürfen wir das „Feeling von London“ auch an Sie weitergeben!

MMag. Matouschek, Mag. Liebich

 
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