Biologie - Projekte 2013/2014


Wahlpflichtfach Biologie: Rettenbachklamm


Am Mittwoch, den 4.6.2014, fuhren 14 Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtfachgruppe Biologie (6A, 6B) gemeinsam mit ihrer Biologielehrerin, Mag. Brigitte Pollanz-Auer in das Mariatrostertal. Von der Straßenbahnhaltestelle wanderte die Gruppe zum Eingang der Rettenbaachklamm.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten zunächst eine Einführung über den Schluchtwald und konnten ihre Kenntnisse der Laubbäume unter Beweis stellen. Für die Feldarbeit fanden sie sich in fünf Gruppen zusammen. Jede Gruppe erhielt Materialien: eine Küchensieb als Kescher, eine Plastikbox zum Aufbewahren der gesammelten Wasserlebewesen, einen breiten Pinsel und folierte Bestimmungstabellen sowie Arbeitsblätter zur Erstellung eines Wasserqualitätsprofils.

Der Arbeitsauftrag für die nächste halbe Stunde lautete:

Drehe in dem dir zugeteilten Bachabschnitt vorsichtig die Steine um und sammle rasch die Kleinstlebewesen, die von der Strömung bachabwärts getrieben werden, mit dem Kescher ein. An der Unterseite der Steine haftende Tiere können mit dem Pinsel abgenommen werden. Die Tiere werden in der mit Wasser gefüllten Box verwahrt.

Die Schülerinnen und Schüler waren voller Begeisterung und mit großem Einsatz dabei. Danach fanden sich die Gruppen auf einer Lichtung als Besprechungsplatz ein und versuchten, mithilfe der Tabellen die gesammelten Tiere zu bestimmen sowie zu zählen. Diese Werte wurden im Arbeitsblatt eingetragen und man konnte die Güteklasse des Gewässers erkennen. Natürlich wurden die Tiere nach Beendigung der Arbeit an derselben Stelle wieder in die Freiheit entlassen.

Die Jugendlichen konnten auf diese Weise einen Einblick in die praktische Arbeit eines Biologen gewinnen und die im Unterricht erworbenen Kenntnisse über Fließgewässer anschaulich vertiefen.

Mag. Brigitte Pollanz-Auer


Wahlpflichtfach Biologie: Minimed-Vorträge auf Med-Uni


Im heurigen Jahr besuchte die Gruppe Wahlpflichtfach Biologie 6A/6B zwei Minimed-Vorträge auf der Medizinischen Universität zu den Themen Lungenhochdruck und Bewegung und Sport.

Mehrere Exkursionen führten uns zur Luftgüte-Messstation Don Bosco, zum Botanischen Garten (Workshop Obst und Frühblüher und Flechten), in die Rettenbachklamm sowie zu den Hochwasserschutzbauten am Petersbach.

 

Im Unterricht arbeiteten wir mit Schweineherzen und Schweinelungen, sezierten Hühnerschenkel und –flügel, setzten einen Heuaufguss an und mikroskopierten Einzeller. Auch die Botanik kam nicht zu kurz: Blattbestimmungsübungen (Laubbäume und Nadelbäume), Knospen der Bäume im Winter, Spross und Wurzeln, Zwiebeln und die Anatomie des Blattes waren Themen.

Referate, die die Schülerinnen und Schüler in Gruppen erarbeiteten, rundeten das Unterrichtsgeschehen ab.

Brigitte Pollanz-Auer


Insektenhotel

 

Im fächerübergreifenden Unterricht (Biologie und Technisches Werken) baute eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen ein Insektenhotel.

Im Biologieunterricht erhielten die Schülerinnen und Schüler eine erste Einführung in die Insektenkunde und erfuhren, welche Tiere welches Material für ihre Bauten bevorzugen. Die Jugendlichen sahen auch schon Abbildungen fertiger Insektenhotels.

Beim Technischen Werken schnitten sie Schilf aus dem schuleigenen Biotop und Holunderzweige in geeignete Stücke, formten aus Ton Ziegel, fertigten mithilfe von Stöckchen Niströhren , verarbeiteten Föhrenzapfen und bohrten geeignete Löcher in dicke Aststücke. Das Nistmaterial wurde in eigens von den Schülerinnen und Schülern gezimmerten Boxen durch feinen Maschendraht gesichert. Diese Boxen wurden in einem überdachten Rahmen befestigt.

Das Insektenhotel steht nun neben dem Biotop. Zahlreiche Hummeln und Bienen haben dort schon ein neues Zuhause gefunden.

 

Brigitte Pollanz-Auer und Martin Domänig


Exkursion Wald nach Graz-St. Martin

 

Im Rahmen der Erarbeitung des Themenbereichs Wald verbrachte die 2C-Klasse im Herbst 2013 einen Vormittag mit der Waldpädagogin Mag. Almut Mooshammer und zwei Begleitern im Wald bei St. Martin. Begleitet vom Klassenvorstand, Mag. Michael Schicker und ihrer Biologie-Professorin, Mag. Brigitte Pollanz-Auer, fuhren die Schülerinnen und Schüler mit dem GVB-Bus bis zu Ankerstraße, um von dort durch den Wald hinauf zum Parkplatz bei Schloss St. Martin zu wandern.

Die Waldpädagogen zeigten den Jugendlichen Interessantes im Laub-Misch-Wald. Dabei kamen aber auch das Spielen und die Erholung nicht zu kurz.

Mehr Informationen kann man dem Bericht von Laura und Jasmin entnehmen.

Bericht von Laura und Jasmin, 2 C-Klasse:

Am Freitag gingen wir in den Wald, eine Frau mit zwei jungen Begleitern erwartete uns. Sie stellte sich vor, dann zeigte sie uns einen Baum und fragte, welcher Baum das sein könnte. Sie zeigte uns Rotbuchen und Kirschbäume. Wir sahen Eichhörnchen auf den Bäumen herumklettern und einen Weberknecht. Wir dachten, es sei eine Spinne.

Wir haben uns dann in drei Gruppen aufgeteilt und haben eine Aufgabe bekommen: „Nimm ein Blatt und schaufle die verschiedenen Schichten des Waldes heraus.“ Jede Gruppe hatte auch zwei Becher bekommen. Nach fünf Minuten machten wir einen Kreis und machten ein Experiment mit den Bechern und dem Waldboden, das war sehr lustig.

Zum Schluss bekamen wir ein Blatt Papier und Kreide und mussten die Baumrinde abpausen.

Das war ein sehr lustiger Tag, es war sehr spannend und wir  haben etwas dazu gelernt.

 


 

Workshop zur Aufklärung und Aids-Workshop

 

Die zweiten Klassen besuchten am Freitag, 13. Juni 2014, und Montag, 16. Juni 2014, den Workshop zur  Aufklärung. In Gruppen wurden Fragen zu den Themenbereichen  „Weil ich ein Mädchen bin.“ und „Wann ist ein Mann ein Mann?“ erarbeitet.

Burschen und Mädchen konnten in getrennten Gruppen alle auftauchenden Fragen an die externen Referenten stellen.

Die Mädchen und Burschen wurden darauf vorbereitet, welche Veränderungen, sowohl in ihrem Körper als auch in gefühlsmäßiger Hinsicht, stattfinden werden oder sich bereits ereignen. Wesentlich dabei war, dass neben der kognitiven Wissensaneignung alle Sinne, vor allem auch die emotionale Ebene angesprochen wurden.

In vertrauter Atmosphäre wurde Raum geschenkt, Fragen zu stellen, sich mitzuteilen und in einer sensiblen Sprache ehrliche und klare Antworten zu erhalten.

Es wurde auch auf die Übertragungswege von HIV, die Schutzmöglichkeiten (und deren Anwendung), sowie die Verantwortung für sich und andere Bezug genommen.

 

Am Dienstag, 17. Juni 2014, fand für die 4C und 4D-Klasse der von der Aidshilfe angebotene Workshop zum Thema Aids statt. Die Jugendlichen erhielten viele weiter Informationen zum Thema AIDS, zur Übertragung, zu Schutzmöglichkeiten und deren Anwendung. Sie konnten in kleineren Gruppen alle Fragen, die noch offen waren, an die überaus kompetenten Referenten stellen.

Mag. Brigitte Pollanz-Auer

Biologie und Umweltkunde am Oeversee

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