Exkursion zum GeoZentrum Gams im Naturpark Eisenwurzen


Am 08.05.2013
42 SchülerInnen (3a - 5 Schülerinnen; 3b - 19 SchülerInnen; 3c - 18 SchülerInnen)
Begleitung: Mag. Horst Gartlgruber, Mag. Brigitte Pollanz-Auer, Mag. Rudolfine Wolfbauer

Nach ~1 1/2-stündiger Fahrzeit trafen wir beim Geozentrum in Gams/Hieflau ein. Hier wurden wir sogleich von unseren zwei Geo-Führern empfangen. Die SchülerInnen wurden in zwei Gruppen geteilt. Für jede Gruppe gab es das gleiche Programm. Die vier unterschiedlichen Stationen wurden nur zu verschiedenen Zeiten angelaufen.

Wir marschierten zirka 2 Stunden den Geo-Pfad entlang. Hier wurden uns nicht nur die verschiedenen Gesteinsarten erklärt, sondern auch Wissen über viele verschiedene Pflanzen vermittelt.

Einen Abstecher  zum Greißler legten wir ein, weil einige SchülerInnen sich mit Getränken versorgen wollten.

Wer Glück hatte, fand unterwegs auch 190 Millionen Jahre alte, fossil gewordene Meeresschnecken, Feuersteine, oder versteinerte Seelilien. Neben Kalkgestein trafen wir auch auf Dolomit, Mergel, Ton, Gips, Sandstein, Konglomerat, Breccie und Rauhwacke. Die verschiedenen Gesteinsarten wurden uns schon vorweg im Geologie-Museum erklärt und in der Geo-Werkstätte wurde uns auch gezeigt, wie man sie bestimmen kann. Dazu erhielt jeder von uns ein Arbeitsblatt mit den wichtigsten Tipps für die Gesteinsbestimmung. Die SchülerInnen durften auch immer ihr Wissen miteinfließen lassen. Für richtige  Antworten oder Meldungen gab es eine Belohnung.
In der Geo-Werkstätte konnten die SchülerInnen auch Steine aus dem Gamsbach oder Fossilien bearbeiten.

Die bereits vorgefertigten Steinamulette bekamen hier von den TeilnehmerInnen den letzten Schliff und landeten anschließend als Prachtstück und Andenken um den Hals des jeweiligen Künstlers.

Nach einer längeren Jausenpause traten wir den langen Marsch zur Kraushöhle an.

Der Weg schlängelte sich zuerst an Gärten, danach am Gamsbach entlang. Noch war es flach.

Der Zugang zur Höhle befindet sich in der Nothklamm, die als Naturdenkmal unter Schutz gestellt wurde. Der Weg war zum Teil glitschig  und für manche SchülerInnen auch eine kleine Herausforderung.

Unterwegs wird hin und wieder ein Fotostopp eingelegt. Außerdem treffen wir auf eine Steinmühle. An diesem Ort wird kurz gerastet und die Wissbegierigen konnten sich hier über die Herstellung von Steinkugeln klug machen.
Einige SchülerInnen sind schon recht geschafft.

Mit Hilfe der Wasserkraft formt die Steinmühle wunderschöne Kugeln aus Steinen. Bis ins 19. Jahrhundert wurden solche Kugeln sogar als Kanonenkugeln verwendet.
Die Kugeln sind auch käuflich zu erwerben. Eine Kugel kostet € 30.-.

Auf dem Weg zur Kraushöhle passieren wir einen Kraftort.

Die Gipskristallhöhle (einzige Schauhöhle im deutschsprachigen Raum) entschädigte für den mühsamen Aufstieg. Viele SchülerInnen und auch wir ,die BegleitlehrerInnen, waren begeistert von den Kolken, den filigranen Gipskristallgebilden, den  Tropfstein- und Bergmilchbildungen.

Der Abstieg zum Bus dauerte nur fünfzehn Minuten.

Keiner ahnte zu dieser Zeit, dass die Rückfahrt für alle Beteiligte zu einer außerordentlichen Stress-Situation werden sollte. Wir gerieten in der Höhe von Peggau in einen Stau, welcher sich erst nach eineinhalb Stunden wieder auflöste. Auch die Toiletten-Probleme waren gravierend, konnten jedoch nur für die Knaben zufrieden stellend gelöst werden.
Um ~19 Uhr 30 (1,5 Stunden Verspätung) trafen wir wieder vor der Schule ein. Wir waren alle froh, wieder unsere Beine vertreten zu können.

Wir Lehrer genossen vor allem wieder die Ruhe!

Mag. Rudolfine Wolfbauer

Einen ausführlichen Bericht mit genauer Beschreibung der Fotos gibt´s als pdf-Download.

 
53 Bilder - Für Vollbild auf das Bild klicken.