Berichte über Maturajubiläen



Maturajahrgang 1964

 

Am 9.05.2019 fand so wie alle 5 Jahre wieder ein Maturatreffen der Absolventen der 8b des Maturajahrganges 1964 im Gasthof Griesbauer statt, bei welchem von den ehemaligen 25 Absolventen 15  sowie unser Klassenvorstand Dr. Friedrich Vlasaty anwesend waren.

Impressionen

DI Meinrad Breinl


Maturajahrgang 1960

 

Maturatreffen des Jahrgangs 1960 am 4. Oktober 2018

 

Nach vielen, vielen Jahren besuchten Absolventen des Oeverseegymnasiums wieder einmal ihre "alte" Schule - Prof. Franz Steiner bedankte sich mit diesen Zeilen bei unserem Herrn Direktor für die nette, ausführliche Führung:

s.g. Herr Direktor !

Danke nochmals für die großartige Präsentation. Ich meine, unsere alte Schule ist auf das Dreifache angewachsen, zweckentsprechend, schön für das Auge, und geradezu gemütlich. Gratulation   
 
Mit herzlichem Gruß und in alter Verbundenheit
 
Prof. Franz Steiner

Maturajahrgang 1968

 

Maturatreffen des Jahrgangs 1968, 8a am 12. Mai 2018

 

Maturatreffen sind Feierstunden der Erinnerung. Sie schließen an eine Vergangenheit in der Tiefe der Zeit an. Dabei wird deutlich, dass es DIE Erinnerung nicht gibt. Da treffen viele Erinnerungen aufeinander, und keine gleicht der anderen. Und selbst der einzelnen, individuellen Erinnerung ist nicht zu trauen. War es wirklich so, wie man es im Gedächtnis bewahrt hat? Oder hat die Zeit das ihre getan und ein Bild erzeugt, das mit dem seinerzeit Erlebten und Wahrgenommenen nicht mehr viel gemein hat?

Das 50. Maturajubiläum des Jahrgangs 1968, zu dem 15 von insgesamt 19 Schülern der Klasse 8a am 12. Mai 2018 zusammenkamen, gab ausreichend Gelegenheit, diesen Fragen nachzuhängen. Schon die Führung durch die „alte“ Schule, kundig und launig bewerkstelligt von Christoph Lahousen, mag da so manches zurechtgerückt haben: Größer ist sie geworden mit ihren Zu- und Neubauten. Einerseits. Andererseits ist vieles noch fast so, wie es war, und doch seltsam anders. Klein wirken heute die Klassenzimmer oder der Turnsaal von damals, die der Gedächtnisspeicher deutlich größer in Erinnerung hat.

Später dann, beim „Stoffbauer“, brachten der Gastgarten und das schöne Wetter die Lebensgeschichten zum Blühen, und da zeigte sich, wie die Zeit wirkt und werkt und verändert und formt, aber auch, dass es Zusammenhalt und Vertrauen gibt, die über die Zeit tragen und ihr Vergehen auf versöhnliche Weise erträglich machen.


Maturajahrgang 1956

 

In der vorletzten Schulwoche des Schuljahres 2015/16 besuchten uns Mitglieder des Maturajahrganges 1956 - sie feierten also ihr 60-jähriges (!!) Maturajubiläum. Organisator Gebhard Kraker verfasste danach folgenden netten Brief und ließ ihn uns zusammen mit Fotos zukommen:

Sehr geehrter Herr Direktor Nowak!
Sehr geehrter Herr Professor Dobesberger!
Im Namen des Maturajahrganges 1956 darf ich Ihnen beiden heute sehr herzlich dafür danken, dass Sie uns ermöglicht haben, "unsere" Schule zu besuchen.    
Wir haben vor 60 Jahren an dieser Schule die Reifeprüfung abgelegt und haben aus diesem Anlass eine kleine Feier veranstaltet, die durch diesen "Schulbesuch" eingeleitet wurde. Vielen Dank Ihnen, Herr Professor Dobesberger, dafür dass Sie sich so viel Zeit genommen haben, uns das ganze Haus gezeigt uns unsere Fragen mit so viel Geduld beantwortet haben.
Es hat uns sehr beeindruckt, dass die Schule sich in den Jahren seit unserem Ausscheiden so sehr entwickelt hat. Nicht nur das enorm gestiegene Volumen sondern auch und vor allem  die zweckmäßige Ausgestaltung der neuen Bauteile und der Freifläche haben uns sehr gut gefallen. Und die gelegentlichen Kontakte mit anderen Lehrpersonen haben deutliche Hinweise auf eine sehr freie und offene Atmosphäre in der Schule gegeben. Auch Schüler, denen wir auf unserem Rundgang begegnet sind, haben den besten Eindruck erweckt.
Sie haben uns auch die Möglichkeit gegeben einen Raum für eine "Nachsitzstunde" zu nützen, dort hat uns ein Mitschüler sozusagen im Anschluss an unsere Schulausbildung einen historischen Vortrag über die politische Entwicklung in den Jahren zwischen 1900 und 1955 gehalten, jene Zeit, die in unserem Unterricht arg vernachlässigt worden war.
Unsere Feier haben wir am folgenden Tag mit einer Schifffahrt durch die Wachau fortgesetzt. Dabei gab es immer wieder Gespräche über diese Besuch in unserer "alten" Schule und die Freude darüber, wie sehr sie sich zu ihrem Vorteil verändert hat.
Deshalb sagen wir Ihnen noch einmal sehr herzlichen Dank und wir möchten bei unserem 70-er wieder bei Ihnen vorsprechen, wenn wir das dann noch können.
Alles Gute für Sie und Ihre Schule!
Im Namen der Klasse
Gebhard Kraker

Maturajahrgang 1961 - 8A

 

Ein 55-jähriges Maturajubiläum begingen Mitglieder der 8A-Klasse des Jahres 1961. Organisator Dr. Gunter Erker schrieb uns danach diese Zeilen:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit möchten wir Ihnen anbei einige Fotos der 55-Jahre-Maturafeier der 8a des Jahrgangs 1961 (damaliger Klassenvorstand Prof. Fauland) übermitteln, zu dem auch unser „letzter“ Professor Vlasaty kommen konnte. Es war wirklich erstaunlich an welche Details er sich noch von den 8 Jahren mit unserer Klasse erinnern konnte, und er hielt eine launige Rede über Schulzeit und die Jahrzehnte seiner Lehrtätigkeit am Oeversee . 

Von den ehemals 30 Maturanten (20 davon sind beim ersten Versuch durchgekommen) leben noch 24, und 16 sind zum Treffen am 04.06.2016 im Gösser Bräu in Graz erschienen.

Es gab eine sehr gute Stimmung, und der Austausch von Neuigkeiten, familiären Ereignissen und Reminiszenzen aus Schultagen dauerte bis in den Nachmittag.

Gerne können Sie diese Informationen/Fotos auch für Ihre Schulhomepage verwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Gunter Erker

 


Maturajahrgang 1963

 

Am 3.Juni 2013 besuchten Mitglieder des Maturajahrganges 1963 unsere Schule. Organisator DI Gerald Kubiza sendete Direktor Nowak danach einen Brief inklusive zweier sehr interessanter Bilder zu:

 

Herrn
Direktor Mag. Dr. Franz Nowak                                                                                    Graz, am 17.06.2013
BG/BRG Oeverseegasse
Oeverseegasse 28
8020 Graz


Betrifft: Besuch der 8.a Klasse des Maturajahrganges 1963 am 03. Juni 2013


Sehr geehrter Herr Direktor!

Freundlicherweise haben Sie uns gestattet, anlässlich unseres 50-jährigen Maturajubiläums unser Schulgebäude, das uns seinerzeit acht Jahre lang oder länger eine Heimat gewesen ist, zu besuchen.
Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme und besonders bei Ihnen, dass Sie uns so viel Zeit gewidmet haben.
Das große Interesse unserer Klassenkameraden wurde insbesondere auch dadurch bestätigt, das alle 19 Mitschüler, die wir erreichen und von dem Termin verständigen konnten, erschienen sind. Wir waren seinerzeit 26 Schüler in der Maturaklasse; 4 von uns sind leider schon verstorben und 3 konnten wir nicht mehr ausfindig machen. Alle anderen haben an dem Jubiläum teilgenommen. Bis auf einen, der bereits am Nachmittag eine Reise nach Sibirien angetreten hat, haben auch alle das gemeinsame Beisammensein im „Gasthof zum Schmeh“ im Sausal genossen, an welchem auch die Partnerinnen teilgenommen haben.
11 Mitschüler haben anschließend vom 4. bis 6. Juni, viele ebenfalls mit Partnerin, eine nachgeholte Maturareise auf die Insel Krk angetreten und dort noch 3 weitere Tage zusammen verbracht. Wir hatten diese Fahrt als Maturareise bezeichnet, da wir eine solche 1963 ebenso wenig gemacht haben wie einen Maturaball, wir waren statt dessen in der 8. Klasse zusätzlich auf Schikurs in Saalbach- Hinterglemm.
Der Besuch unserer Schule war für uns „Alte“ ein neuerlicher, bleibender Eindruck. Es wurden nicht nur Erinnerungen aufgefrischt, sondern konnte vor allem die eingehende Diskussion mit Ihnen einen Einblick in das heutige Schulwesen vermitteln.
Dank auch dafür, dass wir das seinerzeitige Klassenfoto nachstellen durften; wurde doch in der Maturaklasse keines gemacht und das letzte Bild aus unserer Schulzeit stammt aus der
7. Klasse (Beide Bilder sind angeschlossen)
Im Namen meiner Klassenkameraden und in meinem eigenen Namen bedanke ich mich nochmals herzlichst. Wir werden unserer Schule auch weiterhin verbunden bleiben.


Mit besten Grüßen


Für die Organisatoren
DI. Gerald Kubiza eh.

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Maturajahrgang 1961

 

Am 20.05.2011 feierten 19 von den ursprünglich 30 Maturanten ihr 50-jähriges Jubiläum. 6 Mitschüler dieses Jahrgangs sind inzwischen leider schon verstorben, weitere 5 konnten aus familiären oder gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Die Jubilare wurden vor der Schule von Frau Oberstudienrat Mag. Doris Muhr und Herrn Professor Friedrich Vlasaty, dem ehemaligen Leiter dieser Klasse, im Beisein von Hrn. Mag. Saringer vom Oeverseeverein empfangen. Nach dem obligaten Gruppenbild vor dem Schultor führte Frau Oberstudienrat Mag. Doris Muhr durch das Schulgebäude, das sich in dem halben Jahrhundert natürlich wesentlich in seiner Ausstattung und neuen Zubauten verändert hat. Gerade daran wurde der Unterschied bewusst mit welchen Lehrmitteln man damals auskommen musste und welche fast grenzenlosen Möglichkeiten die heutige Internettechnik auch für das Schulwesen bietet. Am anschließenden Biertisch und beim abendlichen Festessen wurden dann alte Erinnerungen, Erlebnisse und Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte besprochen und man ging mit dem Vorsatz auseinander sich in Zukunft nicht nur alle 10 Jahre sondern dem Alter angemessen schon in 5 Jahren wieder zu treffen. (Erker)

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Maturajahrgang 1961b (7./8. 10. 2011)

 

Horribile dictu!!! 50 Jahre seit der Reifeprüfung 1961 vergangen. Der 70-iger für die meisten in Reichweite, von einigen auf Grund gymnasialer Ehrenrunden bereits erreicht. Im Klartext: geriatrische Festspiele vorprogrammiert, Silberdachl oder wahlweise Glatze, Senilität oder Alzheimer, Sehschwäche und/oder Inkontinenz inclusive!

Und dann stehen sie da, in ihrem alten Gymnasium, das im Kern erhalten geblieben, aber in den letzten Jahrzehnten auch eindrucksvoll erweitert worden ist. Sie, die soignierten Herren, die angeblich mit Riesenschritten dem Greisen-, Gruftie- Moder-Alter zustreben. Hoppla, stimmt da was nicht? Ok, der Vergleich mit Herrn David in der Galleria dell`Academia in Florenz fällt vielleicht etwas ernüchternd aus, von einigen wenigen Schlankheits-Aposteln abgesehen dominieren wohlige Rundlichkeit und der eine oder andere unübersehbare Hatsch-Gang. Auch die Silbermähnen beherrschen eindeutig die obersten Körperpartien, von strahlend weiß über altblond bis grau. Und der Faktor „Wiedererkennung“ lässt ebenfalls da und dort zu wünschen über. Kunststück, bei – zumindest partiell - gefühlter 100%-Zunahme des Körpergewichts im Vergleich zu den Adonis-Figuren in der damaligen Maturaklasse anno 1961.

Aber sonst? Innerhalb weniger Minuten leuchten die einstigen Tugenden und Stärken, die liebevollen, markanten Eigenheiten und Spleens wieder auf, werden zahllose Erinnerungen wach, werden fünf Jahrzehnte mit fast spielerischer Leichtigkeit locker übersprungen. Herrliche Erkenntnis: es funktioniert ja doch noch, das Hirn, der Geist, der Witz, der Schmäh`. Kannst Dich erinnern? An den Hermann und seine Richard-Wagner-Liebe, mein Gott, an Vlasaty, an Mathematik-Alptraum Fasching und seinen nassen Hintern am Katheder-Sessel, an Musik-Prof Bolzano und seine Riesen-Handteller, mit denen er einmal eine Frech-Rübe mit einer sehenswerten Watsch´n vom Podium befördert hat ? Und und und….!

Und dann plötzlich – ja, leibhaftig – der einstige Geo- und Turn-Professor Günter Bernhard mitten unter uns, in seiner/unserer alten Schule! Mittlerweile satte 85 Jahre alt, aber nach wie vor mit jungem Gesicht, wachen Augen, ungebrochener Freude am Leben, auch wenn die Gelenke beim Tennisspielen und Schifahren vielleicht nicht mehr so mitspielen wie früher.

Mein Gott, wie haben wir gemeinsam in Saalbach-Hinterglemm versucht, mit den 2.10-er-Latten in die geheimnisvolle Welt des Wedelns einzudringen, voller Ehrgeiz und Begeisterung, trotz Preferanz- und Zigaretten-geschwängerter Nächte in den Mehrbett-Zimmern.

Bernhard und mit ihm die Lehrer in unserer Klasse: so unterschiedlich gestrickt wie wir selber, politisch, weltanschaulich inhomogen in diesen 50-iger und ersten 60-iger-Jahren, in denen der Geschichts-Unterricht spätestens mit 1918 abrupt endete.

Aber sie haben es verstanden, aus uns mündige, selbstbewusste, mit zwei Beinen im Leben stehende Menschen zu machen, auch wenn die Vita beim einen oder anderen von uns vielleicht nicht immer so geradlinig und schnörkellos verlaufen sein mag, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.

Macht nichts, wir genießen das Zusammensein, erfahren in unserem alten/neuen Gymnasium noch vom heutigen Konkurrenz-Druck zwischen und den Migrations-Problemen in den einzelnen Schulen. Beschließen den Tag in der „Abtei“ des Gösserbräus, mit wehmütiger Erinnerung an den verstorbenen Univ. Prof. Dr. Werner Kummer und mit zahllosen G´schichtln.

Lassen uns am nächsten Tag im Freilichtmuseum in Stübing von der Begeisterung, aber auch von den Sorgen und Nöten seines Leiters Dr. Egbert Pöttler anstecken. Und beschließen dieses Matura-Jubiläums-Treffen schließlich im Landgasthof „Weingrill“ in Friesach bei unverfälschter und herrlicher steirischer Kost.

In der wohligen Erkenntnis, siehe oben: dass wir uns schlicht und einfach weigern, der Geriatrie eine Chance zu geben. Und nehmen uns – mit der im Oeversee jahrelang geübten Dickschädligkeit – vor, dies noch einige Jahre so sein zu lassen.

Wir: das sind bei diesem Jubiläumstreffen aus dem Kreis der Maturanten und weiterer Schüler, die mehrere Jahre in der selben Klasse waren, folgende 24 Personen:

Dr. BERNHART Walter; DI BRUCKER Peter; Mag. DENGG Falko; Dr. GAMERITH Walter; DI HEBENSTREIT Fritz; HERBST Raimund; Dr. KOLMER Gert; KOWANDA Klaus; KRAUSZ Wolfram; DI  KRODEMANSCH Dieter; DI KUNZELMANN Fritz; Dr. MIKULA Gerold; NEUBAUER Karl; DI  OTT Jörg; POLANEC Günter; Mag. PRENNSCHÜTZ Dieter; PYFFRADER Günter; Dr. RAINER Walter; ROSKAR Harald; RÜPSCHL Walter; DI SCHOCHER Bernd; Dr. SERNETZ Heimo; DI SPIELHOFER Manfred; VOGT Olaf.

P.S: Bei aller Wiedersehens-Freude im Rahmen dieses Jubiläums-Matura-Treffens werden wir dann doch recht schmerzlich mit dem Unausweichlichen konfrontiert. Nur zwei Tage später erhalten wir die Nachricht, dass Dr. Walter Ott nach langer Krankheit verstorben ist. Womit sechs Mitglieder unserer Klassengemeinschaft nicht mehr unter uns sind. (Günter Polanec)

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Maturajahrgang 1971a

 

Am 27.5.2011 um 15:00 Uhr fanden sich 10 Absolventen des Maturajahrganges 1971/8a vor dem Haupteingang der Schule ein und wurden von Herrn Mag. Nowak (Direktor) und Herrn Mag. Saringer (oeverseevereinigung) herzlich begrüßt. Bereits beim Betreten des Schulgebäudes kam es zu angeregten Gesprächen. Im ehemaligen Klassenzimmer leuchtete bereits das Klassenfoto des Maturajahrganges 1971/8a von der Wand. Man erhielt Einblick in die Maturaprüfungsfragen und in die Ergebnisse der Prüfungen und die Absolventen konnten den Jahresbericht 1971 mit einem aktuellen vergleichen. Es wurden viele Fragen gestellt und es wurde angeregt geplaudert. Die beiden Vertreter der Schule vermittelten den ehemaligen Maturanten eine sehr nette Zeit in ihrer ehemaligen Schule. Der Maturajahrgang 1971/8a möchte sich hiermit recht herzlich für die professionelle Darbietung und den herzlichen Empfang bedanken. (Ewald Klinger)

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Maturajahrgang 1986a

 

Es begann mit einer Schulführung: Weil die meisten unserer Schüler die Schule vor 25 Jahren zum letzten Mal von innen gesehen haben, hat sich Herr Direktor Mag. Dr. Nowak am Samstag, dem 25. Juni 2011, höchstpersönlich eine Führung durch unsere ehemalige Wirkungsstätte durchzuführen. Pünktlich um 12:30 Uhr versammelten sich die Schüler Gernot Schaar, Christian Haury, Klaus Karner, Harald Lenz, Roland Setina, Robert Diethard, Christoph Fürböck, Robert Steiner und Markus Vieweger (geb. Zorn) vor dem Haupteingang, der zu unserer Freude noch immer aus den bewährten Holztüren bestand.

Manche Mitschüler schienen sich kaum verändert zu haben, andere waren erst auf den zweiten Blick zu erkennen und gaben ihren Namen nach dezenter Nachfrage preis. Der Kontakt war dennoch sehr spontan, herzlich und unkompliziert.

Der erste Weg führte uns in die Klasse unseres ehemaligen Mathematikprofessors, Mag. Karl Menzinger, der noch immer aktiv ist. Dort stellte uns Dir. Nowak die aktuelle technische Ausstattung mit Video-Beamer, Internetanschluss und Akustik-Decke vor.

Selbstverständlich durfte auch der Hinweis auf die tolle Homepage der Schule nicht fehlen. Sehr eindringlich wurde uns auch nahe gelegt, uns an der Oeverseevereinigung zu beteiligen.

Zu unserer Freude legte Dir. Nowak auch das Hauptbuch unserer Reifeprüfung auf, sodass wir direkt nachblättern konnten. Das Studium der Seiten wurde mit Andacht und Ehrfurcht betrieben.

Neben vielen Erinnerungen und organisatorischen Neuigkeiten gingen wir dann gemeinsam durch das Schulhaus, dessen Stiegenhaus uns noch bestens bekannt war.

Für einen Lehrkörper von 76 Personen erscheint uns das Konferenzzimmer doch sehr klein.

Am Gang hängt noch immer ein Münztelefon, wie wir es aus unserer Schulzeit noch kannten. Der Weg führte uns bis in unseren – damals neuen – Turnsaal, wo wir die Erinnerungen an unsere Volleyball-Turniere aufleben ließen.

Der Zahn der Zeit hat jedoch schon recht heftig an dem Gebäude genagt. Wasserschäden sind hier überall an den Wänden zu sehen. Dies sind auch Folgen der damals modernen Planung, den Turnsaal bis zur halben Höhe ins Erdreich zu versenken. Als wir dann auf den Sportplatz im Innenhof treten, lacht uns die Sonne. Erinnerungen an damalige Schotterbahnen und die Weitsprunganlage werden wach. Der Schlagball wurde gerade in der Unterstufe auf dem damaligen Platz geworfen.

Über den Nebeneingang des „alten Turnsaals“, des aktuellen Maturaprüfungsraumes, gelangten wir wieder in Innere der Schule und machten uns auf den Weg in den Keller. Dort, wo noch immer die Garderoben untergebracht sind, findet sich in einem eigenen EDV-Raum sogar ein kleines Radio-Studio.

Die große Wirkungsstätte unseres ehemaligen Klassenvorstandes, Mag. Gert Janusch, war die mit viel Liebe eingerichtete Bibliothek. Zu unserer Freude wurde sie stetig ausgebaut und bietet viel Literatur für wissenshungrige Schüler. Auch hier werden Erinnerungen wach, als die Bibliothek noch in einem kleinen Raum im ersten Stock der Schule untergebracht war und man teilweise die Bücher mit einer Leiter aus den obersten Regalen holen musste.

Mit einem Besuch der „Oktava“ endete der Rundgang durch die Schule und wir nutzten nochmals die Gelegenheit, in unserem Maturabuch zu schmökern. Als kleinen Abschluß überreichte Christian Haury ein süßes Präsent an Dir. Nowak, wärend Gernot Schaar uns alle mit Prosecco auf den bevorstehenden Nachmittag und Abend vorbereitete.

Den Nachmittag verbrachten wir in gemütlicher Runde in der Erlebnisbrauerei Rudolf. Ergänzend zu den Schülern, die an der Schulführung teilgenommen hatten, fanden sich hier auch noch Dietbert Timmerer, Wolfgang Reinisch, Thomas Hötzl, Joachim Kipper, Manfred Kniepeiß und unser Mathematikprofessor Karl Menzinger ein.

Herr Menzinger hatte den Jahresbericht 1986 dabei, in dem wir mit Freude die Vergangenheit aufleben ließen. So mancher lief im Verlauf des Nachmittags zu seiner altbekannten Form auf; Sprüche und Geschichten kamen nicht zu kurz. Die beruflichen Erfolge, die privaten Verhältnisse, die physischen und psychischen Veränderungen unterliegen jedoch der einer selbst auferlegten Schweigeverpflichtung, selbst wenn vieles davon mehr als wert wäre, dass darüber berichtet würde. So gesehen ist nämlich ein Klassentreffen vergleichbar mit einem atomaren Gau: 25 Jahre nach der Matura (Tschernobyl 1986) kam es wieder zur geschichtsträchtigen Vereinigung (Fukushima 2011).

Vielen Dank an Christian Haury, Roland Setina und Gernot Schaar für die Organisation und die Bemühungen, alle ehemaligen Schüler wieder zusammen zu trommeln! (Markus Vieweger)

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