Das Schulgebäude im Laufe der Zeit



Erster Standort

 

Bevor das Oeverseegymnasium das heutige Gebäude beziehen konnte, war es in der sogenannten Waisenhauskaserne untergebracht, heute Grenadiergasse Nr. 1, Andräschule.

Der Umbau und die Adaptierung des Waisenhauses zur Grenadierkaserne (Regimenter Nr. 27 und 47), der sogenannten "Waisenhauskaserne", erfolgte durch JOSEPH HUEBER. Das Gebäude hatte zweigeschossige Arkaden an der Hofseite des West- und Südflügels, einen Nordflügel mit mittlerem Dachreiter und straßenseitig offenen Arkaden im ersten Obergeschoß. Die ehemals zweigeschossige Kirche wurde zu einer Kapelle reduziert, die sich in der Mitte des ersten Obergeschosses des Nordflügels befand (seit 1830 nicht mehr in Verwendung).

Um 1830 umfangreiche Renovierung und Umbauten: Arkaden vermauert, Öffnungen hofseitig verkleinert und verglast, der über der Kapelle liegende Dachreiter abgebrochen.

Nach 1868 Abbruch des östlich anschließenden Nebengebäudes (Offizierswohnungen), der sogenannten "Kleinen Waisenhauskaserne", heute Platz der Freiwilligen Schützen. Das Projekt der Umgestaltung der Kaserne in eine Technische Hochschule 1868 wurde nicht ausgeführt.

Seit 1874 im Besitz der Stadtgemeinde.

1872-1910: Hier war zuerst die Realschule, später das III. Staatsgymnasium (jetzt Oeverseegasse) untergebracht.

Seit 1899 Betsaal und Pfarramt der altkatholischen Kirche im Erdgeschoß (Nordwestecke).

1920-1930: Neugestaltung der Nordfassade (Kernstockgasse) mit Profilbögen im Erdgeschoß. Heute Volks- und Hauptschule. Von der ehemals prächtigen Ausstattung blieb nur das Portal in der Grenadiergasse erhalten.

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Das Haus, in dem wir leben, unser Schulgebäude (gekürzt)

 

Durch Renovierungen im Eingangsbereich unserer Schule zeigte sich wieder, welche wertvolle Bausubstanz das BG/BRG Oeverseegasse hat.
Dies ist keineswegs verwunderlich, gehörte doch der Planer und Architekt des Altbaus unserer Schule, Ing. Georg HÖNEL, zu den bekanntesten Grazer Stadtbaumeistern. Ing. Hönel baute bis zu seinem Tode im Jahre 1909 Kaibauten entlang der Mur, sowie das Justizgebäude in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße. Schon beim äußeren Betrachten des Justizgebäudes und unserer Schule fällt die Planung und Gestaltung durch den gleichen Baumeister auf.

Leider sind, vermutlich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, Bestandteile der Außenfassade unserer Schule abgeschlagen worden. So fehlt im Giebelfeld über dem Haupteingang der bis 1945 offensichtlich noch vorhandene Doppeladler. Die genaue Kenntnis der Gestaltung der Schulfassade verdanken wir Dipl. Ing. Ingrid Kellas, die alte Planzeichnungen wiederentdeckt hat.
Auch das Innere des Gebäudes hat durch Umbauten gelitten. So wurden schadhafte Keramikfliesen in den Gängen durch Plastikböden ersetzt, Betontröge im Eingangsbereich zur Absicherung der Abgänge aufgestellt.


Durch die Errichtung des Hauptgebäudes in den Jahren 1908 bis 1910 und die weiteren Zubauten (Trakt der 1. Klassen 1972, Turnsaaltrakt 1983/84, Trakt der Spezialunterrichtsräume 1986/87) stellt unsere Schule ein über die Jahre gewachsenes Bauensemble dar. Der Schulhof wird besonders im Frühling durch den zunehmenden Grünbewuchs eine Erholungsoase für Schüler und Lehrer.

Zum Abschluß kehren wir zur Ausgestaltung des Hauptgebäudes zurück. Vier Gedenktafeln lenken mittlerweile unsere Aufmerksamkeit auf die österreichische und unsere eigene Schulgeschichte (siehe auch "Gedenktafeln").
Eine Tafel erinnert an die Erbauung unserer Schule in den Jahren 1908 bis 1910 unter Kaiser Franz Joseph.
Gedenktafeln nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg halten das Andenken an die jugendlichen Kriegsopfer unserer Schule wach, die Anzahl der Namen zeigt den gewaltigen Anstieg der Gefallenen vom Ersten zum Zweiten Weltkrieg.
In neuerer Zeit wurde eine Gedenktafel am 21. Mai 1993 am Stiegenabsatz zum zweiten Stock enthüllt. Sie erinnert an die Vertreibung von 26 jüdischen Schülern durch die Nationalsozialisten im Jahre 1938 aus dieser Schule und aus Österreich. Die Tafel wurde von unserem Werkerzieher Volker Pansi entworfen und gestaltet. Das Brennen der Tontafel erfolgte durch Friedrich Marko. Diese Tafel wurde zuletzt ergänzt durch eine Einnerungstafel an Oberrabbiner David Herzog, der als Lehrer auch an diesem Gymnasium wirkte.

Dr. Dietmar Dragaric

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Ein Jahrzehnt im Spiegel der Jahresberichte

 

1950/51:
Während des Krieges wurde unser Haus durch Bomben, die in unmittelbarer Nähe einschlugen, zwar nicht schwer, aber doch stark in Mitleidenschaft gezogen; neben Schäden am Dach, an den Mauern, Türen, Fenstern, an den Leitungen für Strom, Gas und Wasser sowie an allem, was Glas war, entstanden Zerstörungen besonders im Turnsaal, in den Räumen der naturgeschichtlichen Sammlung und im Zeichensaal.



Nachdem seit 1945 die Schäden allmählich behelfsmäßig ausgebessert worden waren, wurde im Schuljahr 1948/49 das ganze Haus durch das Landesbauamt einer gründlichen Wiederherstellung unterzogen. Vor allem der Turnsaal (heute Festsaal) und seine Nebenräume mussten baulich weitgehend in Stand gesetzt werden; die in der Kriegs- und der ersten Nachkriegszeit zum größten Teil zerstörte Einrichtung, einschließlich des Bodens, sowie die Geräte wurden ausgebessert oder neu angeschafft. Mit Beginn des Schuljahres 1950/51 konnte der Saal in neuem Glanz wieder in Verwendung genommen werden.

1951/52:
Größere Veränderungen ließ die allgemeine Sparsamkeit nicht zu. Eine Ausnahme machte die Anschaffung von Drahtschutzgittern für die Oberteile der Fenster und für die Lampen des Turnsaales, sowie die Installation von Trockenfeuerlöschapparaten in jedem Stockwerk. Im Sommer 1951 wurden Schäden an der Bedeckung des Daches sowie an den Dachrinnen durch das Landesbauamt ausgebessert, und ein Großteil der Fensterscheiben frisch verkittet. Im Musikzimmer wurde aus anstaltseigenen Mitteln unter Mitarbeit von Lehrern eine Verdunklungseinrichtung installiert.
Für Einrichtung und Ausstattung der Klassenzimmer und für Anschaffung von notwendigen Unterrichtsbehelfen wurden den vorgesetzten Behörden zahlreiche Pläne und Kostenvoranschläge in der Höhe von ATS 95.850,-- vorgelegt.
Dem Magistrat Graz ist insofern zu danken, als auf Ersuchen der Direktion und nicht zuletzt durch die Vermittlung des Vaters des Schülers Th. Büschl, 2.a, in dem Teil der Oeverseegasse vor dem Anstaltsgebäude die elektrische Straßenbeleuchtung eingerichtet wurde.

1952/53:
In diesem ersten Abschnitt der Berichte ist diesmal viel Erfreuliches anzuführen. Die Tatsache des 50-jährigen Bestandes der Anstalt bewog die vorgesetzten Dienstbehörden zu einer Reihe von "Geburtstagsgeschenken".
Nachdem in den Hauptferien die üblichen und notwendigen Überholungs- und Ausbesserungsarbeiten durchgeführt worden waren, brachte der Schulbeginn die Bewilligung zu einer Reihe außerordentlicher Anschaffungen.
Die 7. und die 8. Klasse erhielten neue große, moderne Wandtafeln, wie sie vor allem für die Darstellende Geometrie gebraucht werden, und in allen Klassen, wo es nötig war, wurden die Tafeln erneuert und hergerichtet. Weiters erhielten alle Klassen von der Achten abwärts bis einschließlich zur 3c herunter neue Schülertische und Stühle, die in Ihren hellen Tönungen den Zimmern eine freundlichere Note verleihen, als es die Jahrzehnte alten Schulbänke getan hatten.
Das dritte Trimester brachte schließlich noch etwas Großes: Wegen der jahrelangen vereinten Bemühungen des Bundesministeriums für Unterricht, des Landesbauamtes, des Landesschulrates und der Direktion gelang es, beim Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau die Bewilligung eines Betrages zu erlangen, der es erlaubte, am 8. Juni im Keller des Anstaltsgebäudes mit umfangreichen Vorarbeiten für den Einbau einer Zentralheizung zu beginnen.

1953/54:
Während diese Zeilen geschrieben werden, rattert im Turnsaaltrakt der Presslufthammer, tragen die Maurer Ziegel nach oben und Schutt nach unten, und in den Klosetten werden die Böden zementiert; ebenerdig ist der Naturgeschichtesaal, im 2. Stock sind Zeichen- und der Physiksaal unbenützbar und es riecht nach Lack und Farben. In den Sammlungsräumen arbeiten die Tischler und die Fliesenleger, auf den Gängen haben die Glaserer ihre Arbeitstische aufgestellt und an den Wänden lehnen wohl hundert Fensterflügel. Im Keller arbeiten Monteure, werden Rohre isoliert und an der Vorderfront des Hauses zieht sich längs der Mauer ein 2 1/2 m tiefer Graben; an der hinteren Seite des Gebäudes steht ein Anbau im Rohzustand und wird eben eingedacht. Im Hof bieten die Schutthäufen begehrte Klettergelegenheiten für die Buben und da oder dort können sie ein Klümpchen Kitt oder noch besser Teer erwischen, um sich zur Freude der Eltern und Lehrer Hände und Hosen und die Schulsachen zu beschmieren.
Dank der vom Finanzministerium zur Verfügung gestellten Mittel konnten durch das Landesbauamt umfangreiche Erneuerungsarbeiten durchgeführt werden. Die größte war wohl der schon 1952/53 begonnene und inzwischen beendete Einbau der Zentralheizung Weiters wurde der ehemalige Luftschutzraum zu einem Handfertigkeitssaal umgebaut, für den freilich vorerst noch das Mobiliar fehlt. Neben dem Turnsaal werden eine neue Waschanlage und ein Lehrerzimmer gebaut, während der Saal selbst einen neuen doppelten Schwingboden erhält (im früheren hatte sich der Hausschwamm eingenistet). Die Gerätekammer wird auf das doppelte Maß vergrößert. Außen um das Haus wurden die feuchten Grundmauern durch eine Vertikalisolierung und ein Traufenpflaster trocken gelegt.

1954/1955:
Die Schüler, die im Herbst 1954 in die Schule kamen, in der sie 1953/54 ein durch die Bauarbeiten so sehr gestörtes Schuljahr hinter sich gebracht hatten, erkannten das Haus kaum wieder. Auf den Gängen und in den Klassenzimmern sind die Heizkörper der Zentralheizung, weiß oder hellgrau lackiert, angebracht, sämtliche Räume sind in verschiedenen hellen Pastelltönen ausgemalt und selbst die Türen glänzen und spiegeln in ihren hellen Lacktönen; auf den Gängen und in den Klassenzimmern tragen die Wände hellen Ölanstrich und sogar alle Fensterrahmen sind neu lackiert.
Im Winter 1954/55 war unser Haus seit seinem Bestehen zum ersten Mal zentral geheizt!
Zum Schluss ein Lob für unsere Schüler, die nahezu ohne Ausnahme die Sauberkeit unseres Schulhauses zu schätzen wussten und nirgends durch Mutwillen und Leichtsinn Schaden anrichteten.

1955/1956:
Der Schulbeginn brachte eine große Überraschung: da am Schulgebäude der Bundeslehranstalt für hauswirtschaftliche und gewerbliche Frauenberufe, Entenplatz 3, Bauschäden in einem Ausmaße aufgetreten waren, das die weitere Benützung dieses Hauses unmöglich machte, musste ein Großteil des Unterrichtes dieser Anstalt in unser Gebäude verlegt werden. Damit bekamen auch wir eine Gastanstalt ins Haus und somit ist nun, zumindest auf einige Zeit hinaus, auch, die letzte Grazer Mittelschule, die sich nach dem Kriege einige Jahre hindurch des Alleinseins in ihrem Stammhaus und damit eines geordneten Unterrichts hatte erfreuen dürfen, doppelt besetzt.
Durch diese bedauernswerte Tatsache ist vieles bedroht, was in den allerletzten Jahren in unserem Haus hergerichtet und erneuert wurde. Nicht, dass wir den Mädchen unserer Gastschule Schuld zuschieben wollten. Aber dadurch, dass sich an den Nachmittagen unserer Schule fremde Schülerinnen in den Klassenzimmern und auf den Gängen, im Turnsaal usw. aufhalten, wurde das Verantwortungsgefühl unserer Schüler, das im Jahresbericht 1954/55 volles Lob verdient hatte, doch wesentlich herabgemindert, so dass heuer die noch vor einem Jahre mustergültige Sauberkeit im ganzen Haus wesentlich gelitten hat. Begreiflicherweise war auch der Verschleiß des Mobiliars ein stärkerer als in den Vorjahren. Wenn man weiters bedenkt, dass die Zahl unserer Schüler von Jahr zu Jahr steigt (sie wird 1956/57 genau doppelt so groß sein wie 1949/50!) und der Raum daher immer enger wird, so kann man sich, was die Reinlichkeit der Wände, Türen, Fenster usw. sowie die Abnützung des Mobiliars etc. betrifft, nun gar im Hinblick auf die Doppelbesetzung des Hauses leider trüben Zukunftsaussichten nicht verschließen.

1956/1957:
Seit dem Ende des Schuljahres 1955/56 wurden neben den Reinigungs- und Reparaturarbeiten in und an unserem Schulgebäude keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen.

1957/1958:
Außer Reinigungs- und kleineren Reparaturarbeiten wurden seit dem Ende des Schuljahres 1956/57 sechs Unterrichtsräume erneuert, zwei hievon (Physik- und Naturgeschichtesaal) erhielten außerdem einen Ölanstrich. Im Physiksaal wurde das alte Podest durch ein vollkommen neues ersetzt, das wegen seines steileren Anstieges den Schülern eine bessere Sicht auf den Experimentiertisch ermöglichte. Gleichzeitig erhielt dieser Saal neue Bänke und Tische.

1958/1959:
Seit Ende des Schuljahres 1957/58 wurden nur Reinigungsarbeiten vorgenommen. Die Ausführung kleinerer Reparaturen wäre zwar nötig, wie auch das Ausmalen des Physiksaales (die Installierung der Schalttafel sowie der Zuleitungen hinterließ unschöne Spuren). Jedoch stehen dem Landesbauamt infolge der Schulneubauten hierfür zu wenig Mittel zur Verfügung. Besonders hart trifft dies den Unterricht für Leibeserziehung, der seit Ostern laut Erlaß des Landesschulrates nicht im Turnsaal abgehalten werden darf, weil durch Schrumpfung der Parketten im Boden Spalten entstanden und einzelne Parkettbretter vollkommen lose liegen.
Die Grundsteinlegung einer dieser oben erwähnten Neubauten fand während des heurigen Schuljahres auf der Marienwiese statt. Dies ist für unsere Anstalt von unmittelbarer Bedeutung, weil dieser nun entstehende Bau die Frauenberufsschule beherbergen wird, die derzeit nachmittags noch Gast in unserem Hause ist. Verkürzungen der Unterrichtszeit, sowie einige Erschwerungen in der Gestaltung des Stundenplanes werden dann fortfallen. Wie bisher herrschte auch heuer zwischen beiden Schulen das beste Einvernehmen, wofür an dieser Stelle der Direktion und dem Lehrkörper der Frauenberufsschule herzlichst gedankt wird.

1959/1960:
Der Turnsaal, der im letzten Trimester des vorvergangenen Schuljahres nicht mehr benutzbar war, wurde mit neuen Parketten versehen - die alten waren geschrumpft und lagen zum Teil vollkommen lose. Außerdem erhielt der Saal einen neuen Anstrich. Sonstige Arbeiten betrafen das Installieren von Schukosteckern oder kleinere Reparaturen.

1960/1961:
Ein ästhetisches Bild bietet seit diesem Schuljahr der neugestaltete Schulhof, der als Pausen- und Turnhof eine neue Decke erhielt und auch mit Grünanlagen versehen wurde. Bei nur geringer Pflege kann er leicht staubfrei gehalten werden. Vor allem kommt es bei Stürzen während des Turnens nicht zu schmerzhaften Hautabschürfungen.

Aufstockung:

Die Gestaltung des neuesten Zubaues wurde von dem Architekten so motiviert:
Im Zentrum dieses Altbaues ist das großzügige Stiegenhaus angelegt, über welches die Aufschließung zu den neuen Klassen erfolgen soll. Der Bereich des Aufenthaltsraumes und des Buffets im Untergeschoss wirkt eher einengend und finster und hat wenig räumliche Qualität. Für die Aufstockung des Festsaales ist es notwendig, eine leichte und quasi schwebende Konstruktion zu wählen, um nicht noch zusätzlich zu diesen ohnehin "schweren" Gebäuden mit Masse aufzuwarten. Die Durchblicke vom Stiegenhaus des letzten Obergeschoßes sollten durch die Aufstockung nicht beeinträchtigt werden. Ebenso scheint es wichtig, vom Hof her gesehen, die Kontur des gründerzeitlichen Gebäudes leben zu lassen und nicht zur Gänze abzublocken.

Eine Verbindung mit dem durchaus ansprechenden Stiegenhaus zum Neubau einerseits sowie zum Pausen- und Buffetraum andererseits als quasi Schwelle zum Festsaal hin sollte ebenso in dieses Projekt einfließen, um hier mehr räumliche Qualität zu erzeugen.
Für diese grundsätzlichen Überlegungen wird die Aufstockung mittels einer abgehobenen Holzkonstruktion gewählt, welche auf einer Hohldielendecke auf dem Festsaal aufgelegt, in einer Rahmenbauweise aufgestellt wird.

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Die neuesten baulichen Veränderungen

 

Die EDV-Räume 1, 2, 3 erhielten Fluchttüren ins Freie, um feuerpolizeilichen Auflagen zu genügen. Ebenso wurden auf der Nord- und Südseite des Festsaaltraktes je eine Fluchttüre ausgebrochen und im Parterre das Stiegenhaus von den Gängen durch zwei gläserne Brandschutztüren abgetrennt. Weitere dieser Türen in den übrigen Stockwerken sollen folgen. Ebenso ist noch eine Erneuerung der Türe zum Festsaal geplant.
Das Haupteingangstor wurde renoviert, aber bis auf die Verglasung im bisherigen Zustand erhalten. Die in den Siebzigerjahren unsensibel hingeklotzen Betonsockel, die die Abgänge zur Garderobe sicherten, wurden durch Metallgeländer (auch nicht gerade im Jugendstil!) ersetzt.
Der Eingangsbereich und das Stiegenhaus wurden leider noch nicht hergerichtet, da das Bundesdenkmalamt im Eingangsbereich Goldverzierungen freigelegt hat und dies bei der Renovierung berücksichtigt werden soll.
Die Fassade des Altbaues wurde komplett renoviert und in einer sehr dezenten Farbe neu gestrichen. Der Zaun wurde ausgerichtet und fehlende Teile wurden eingeschweißt, leider wurden bei der Gelegenheit die Weißdornhecken gerodet.
Die Gänge im Parterre erhielten neue Decken mit Beleuchtung sowie einen neuen Bodenbelag.
Im Sanitärbereich erfolgte die Erneuerung aller WC-Anlagen des Altbaues und in einigen Klassen im Altbau wurden Waschbecken eingebaut.
Von vielen kaum wahrgenommen wurde im Keller neben der Hauswerkstätte eine neue E-Verteilerzentrale eingerichtet. Aus dem Grund musste die Werkstätte verkleinert werden. Das schwarze Reich des Herrn Nöst (pens. Schulwart) mit dem scheinbaren Gerümpel, den zahllosen kleinen Dingen, Resten, Abfällen, aus denen unser ehemaliger guter Geist immer wieder improvisierend Nützliches herstellte, da das öffentliche Geld zu jeder Zeit knapp war, existiert in dieser Form nicht mehr.
So ist unser Haus derzeit außen hübsch, innen und gerade im Eingangsbereich noch nicht ganz so schön und verlangt der Schulgemeinde und Besuchern einiges an Nachsicht ab.

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