Bibliothek im Laufe der Zeit


Schon mit der Gründung der Schule im Jahr 1902 wurde eine Bibliothek eingerichtet. Am Ende dieses Schuljahres standen Schülern und Lehrern ganze 71 Bände zur Verfügung. Rasch wuchs der Bestand an, und im Jahre 1917 waren es bereits 3.290 Bücher.

Seit Beginn gab es drei getrennte Bereiche: die Schüler- und die Lehrerbibliothek sowie die Schülerlade, in der man Schulbücher gegen Gebühr an Schüler verlieh.

Während des 2. Weltkrieges wurde die Schule samt Bibliothek und allen Büchern nach Admont verlegt.

Nach 1945 folgten einige Änderungen. So kam es etwa zu einem größeren Austausch bei den Buchbeständen. Bücher, die in der Zeit des Nationalsozialismus entfernt worden waren, wurden wieder eingestellt, ideologisch belastete entfernt. Rund 4.500 Bände hatten ohne großen Schaden den Krieg überdauert.

Für die Bibliotheksbenutzung mussten SchülerInnen bis 1980 einen halbjährlichen Beitrag leisten, seither ist die Entlehnung kostenlos.

Lange lag die Schülerbücherei im ersten Stock neben der alten Direktionskanzlei – heute das Konferenzzimmer. Bis 1987 waren 12.500 Bände auf ca. 35 m² untergebracht. 1987 wurde nach zweijähriger Bauzeit die heutige Zentralbibliothek eröffnet, Lehrer- und Schülerbücherei vereint. Seit 1991/92 wird die gesamte Entlehnung und Katalogisierung am PC durchgeführt.

 

Bibliothekare seit 1902 (nur Schulbücherei)


Albin Nager
1902/03-1903/04
Alexander Knauer
1904/05-1907/08
Josef Bittner
1908/09-1909/10
Dr. Gustav Simchen
1910/11-1936/37
Dr. Friedrich Spatzeck
1937/38-1939/40
Dr. Gustav Simchen
1940/41-1950/51
Dr. Karl Horn
1950/51-1981/82
Mag. Gert Janusch
1982/83–2001/02
Mag. Christine Sponner
1992/93–2001/02
Mag. Helena Kahr
seit 2002/03