Architekturwettbewerb der 2. Klassen


Die strahlenden Gesichter unserer jungen „ArchitektInnen“ verraten es: Natur und Technik lassen sich gut kombinieren!

Im Rahmen des Technischen Werkunterrichts startete im Herbst der Architekturwettbewerb der 2. Klassen. Insgesamt traten 19 Dreier-Teams gegeneinander an mit dem Ziel, das gestalterisch- ansprechendste, technisch-funktionellste und schließlich originellste Baumhaus in Modellform zu bauen.  Nach einer gründlichen Einführung ins Thema folgte die Entwurfsphase mit Skizzen und Teamgesprächen und ab ging es in den Wald, um alle brauchbaren Naturmaterialien für unser Vorhaben zu sammeln. Der Startschuss war gegeben und schon nahmen die ersten Grundkonstruktionen Gestalt an. Man konnte förmlich zusehen, wie die Baumhäuser zu „wachsen“ begannen und trotz gleicher Aufgabenstellung sofort eine Vielfalt an Ideen und Zugängen zutage kamen. Auch Schwierigkeiten blieben naturgemäß nicht aus, sowohl technisch-konstruktiver Art, als auch in der Zusammenarbeit im Team. Da musste schon mancher erstmal seine eigenen Ideen hintanstellen, um dann vielleicht überrascht zu sein, wie gut auch die Idee des Teampartners umzusetzen gelang. Auch schienen manchmal beim Halten und Abstützen die Hände auszugehen. Wie gut, dass es im Team mehrere gab!

Bereits nach wenigen Werkstunden konnte das Dach aufgesetzt und mit der individuellen Gestaltung rundum begonnen werden, sodass jedes Bauwerk auch seine ganz persönliche Note erhielt. Eine Reflexionsrunde im Team sowie in der ganzen Gruppe, die kritische Beurteilung durch die KollegInnen der anderen Teams und ein ausführliches Fotoshooting rundeten dieses Projekt ab, bevor es sich der Jury am Tag der offenen Tür stellte. Der Werksaal verwandelte sich in einen Ausstellungsraum. Eltern und Volksschulkinder durften je mit ihrer Stimme dazu beitragen, schlussendlich die besten vier Baumhäuser zu ermitteln.

Spätestens bei der feierlichen Siegerehrung durch Direktor Dr. Nowak war es allen klar: Die Mühe hat sich gelohnt und es hat außerdem ordentlich Spaß gemacht!

Doch damit nicht genug! Es folgte noch eine außerordentliche Überraschung: Unser Projekt wurde im Frühjahr für den Ehrenpreis der Stadt Graz „GRAZIA 2017“ nominiert. Bei der Preisverleihung Mitte Mai am Grazer Tummelplatz, durch Stadtrat Kurt Hohensinner und dem Kinderschutzzentrum Graz, wurden wir schlussendlich mit dem 1. Preis in der Kategorie NMS und AHS-Unterstufe ausgezeichnet. mehr

Herzlichen Glückwunsch den Siegern und jungen ArchitektInnen!

Prof. Mag. Elisabeth Schabler

 
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